Wer etwas Zeit hat, kann Tomaten auch trocknen.
Schneiden Sie sie in Scheiben, würzen Sie sie nach Belieben leicht und trocknen Sie sie langsam im Backofen oder Dörrautomaten.
Dabei verlieren sie Wasser, ihr Aroma wird intensiver und sie sind lange haltbar.
In einem Glas – eventuell mit etwas Öl – aufbewahrt, entstehen köstliche getrocknete Tomaten, die sich vielseitig verwenden lassen.
6. Zusammen mit Basilikum lagern (Ein kleiner, aber interessanter Trick)
Dieser Trick wirkt nicht so stark wie Einfrieren oder Trocknen, kann aber dennoch helfen.
Frisches Basilikum gibt natürliche Stoffe ab, die den Reifeprozess der Tomaten leicht verlangsamen können. Lagern Sie beides locker zusammen an einem luftigen Ort.
Und außerdem passen Tomaten und Basilikum ohnehin perfekt zusammen.
Welche Methode ist die beste?
Das hängt ganz davon ab, in welchem Reifestadium sich Ihre Tomaten befinden.
• Leicht unreif? → Auf der Arbeitsplatte lagern.
• Vollreif? → Bei Bedarf in den Kühlschrank.
• Zu viele Tomaten? → Einfrieren.
• Für längere Haltbarkeit? → Trocknen.
Es gibt also nicht die eine perfekte Methode – sondern die passende Methode für den jeweiligen Zeitpunkt.
Der häufigste Fehler
Die meisten Tomaten verderben nicht deshalb, weil sie falsch gelagert wurden.
Sie verderben, weil ihre Lagerung nicht an ihren Reifegrad angepasst wurde.
Eine Tomate, die noch zwei Tage auf der Arbeitsplatte gebraucht hätte, landet zu früh im Kühlschrank.
Eine andere bleibt nach dem vollständigen Reifen zu lange draußen liegen.
Oft genügt es schon, den Reifezustand regelmäßig im Blick zu behalten.
Fazit
Tomaten sind unkompliziert – und gleichzeitig erstaunlich empfindlich. Temperatur, Feuchtigkeit und der richtige Zeitpunkt spielen eine größere Rolle, als viele denken.
Wenn Sie Ihre Lagerung an den Reifegrad anpassen, werden Sie schnell feststellen:
Sie müssen deutlich weniger Tomaten wegwerfen.
Und die Tomaten, die Sie verwenden, schmecken meist sogar noch besser.
