Fleischfressende Bakterien sorgen für Unruhe auf See: Risiken für Schwimmer (1 / 2)
Gerade als die Strände voll sind und das Meer der einzige Zufluchtsort vor der Hitze zu sein scheint, wird eine Warnung ausgesprochen. Doch etwas unter Wasser erregt Aufmerksamkeit und Besorgnis.
Es ist unsichtbar; es verändert weder die Farbe der Wellen noch gibt es klare Warnsignale für Schwimmer. Mit steigenden Temperaturen kehrt diese verborgene Gefahr jedoch zurück und wirft Zweifel und Fragen auf.
Experten raten zur Ruhe, aber auch dazu, bestimmte Gewohnheiten nicht zu vernachlässigen. Schon kleine Fehler können Urlaub und Erholung in ein ernstes Problem verwandeln.
Besonders heikel ist es, wenn Menschen unbedacht ins Wasser gehen oder bestimmte Lebensmittel falsch zu sich nehmen. Genau hier lauern schlechte Angewohnheiten und neue Gefahren.
Bevor man an den Strand fährt, ist es ratsam, sich genau über die aktuelle Lage und die Warnsignale zu informieren. Experten haben eine Reihe konkreter Empfehlungen ausgesprochen, die wir auf der nächsten Seite genauer erläutern werden. Weiter
Die Meldung betrifft das Vibrio-Bakterium, das sich in den zunehmend warmen Meerestemperaturen stark vermehrt. Laut The Social Post schafft die Rekordhitze der letzten Wochen günstigere Bedingungen für die Ausbreitung des Bakteriums an einigen Küsten, insbesondere in warmen, brackigen oder flachen Gewässern. Der Begriff Vibrio bezeichnet eine Gruppe von Bakterien, die natürlicherweise im Meer vorkommen. Die meisten Stämme verursachen keine schweren Erkrankungen, einige Arten können jedoch Infektionen auslösen, insbesondere wenn sie durch offene Wunden oder den Verzehr von rohen oder nicht ausreichend gegarten Schalentieren in den Körper gelangen.
Die Hauptrisiken sind Magen-Darm-Entzündungen, Hautinfektionen und in schwereren Fällen systemische Komplikationen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Menschen mit chronischen Lebererkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem. Für sie kann selbst eine scheinbar geringfügige Belastung gefährlicher sein.
Die EFSA hat bereits davor gewarnt, dass das Vorkommen von Vibrio-Bakterien in Meeresfrüchten aufgrund des Klimawandels zunehmen könnte, insbesondere in brackigen oder salzarmen Gewässern. Auch das ECDC mahnt zur Vorsicht beim Umgang mit rohen Schalentieren. und Verletzungen, die beim Baden entstehen.
Experten raten von Panik ab, empfehlen aber einfache Vorsichtsmaßnahmen: Baden Sie nicht mit ungeschützten Wunden, garen Sie Meeresfrüchte und Weichtiere gründlich durch, spülen Sie Wunden mit sauberem Wasser aus und suchen Sie bei Schwellungen, Fieber oder einer raschen Verschlechterung einen Arzt auf. Vorbeugung erfordert Hygiene und Vorsicht.
