Bananen-Erdnussbutter-Chia-Pudding – cremiges Frühstück oder sättigender Snack

  1. Bananen vorbereiten

Zunächst die Bananen schälen und in grobe Stücke schneiden. Für dieses Rezept sollten möglichst reife Bananen verwendet werden. Bananen mit einigen braunen Flecken auf der Schale sind ideal, da sie deutlich süßer und weicher sind als noch feste oder leicht grüne Früchte.

Je reifer die Bananen sind, desto weniger zusätzliches Süßungsmittel wird benötigt. Bei sehr süßen Bananen kann der Honig oder Ahornsirup sogar vollständig weggelassen werden.

  1. Grundmasse pürieren

Die Bananenstücke zusammen mit der Erdnussbutter, der Milch, dem Honig oder Ahornsirup und dem Vanilleextrakt in einen Mixer geben.

Alle Zutaten so lange pürieren, bis eine vollkommen glatte und cremige Masse entstanden ist. Es sollten möglichst keine größeren Bananenstücke mehr sichtbar sein.

Falls kein Mixer vorhanden ist, können die Bananen auch mit einer Gabel sehr fein zerdrückt werden. Anschließend werden Erdnussbutter, Milch, Süßungsmittel und Vanille mit einem Schneebesen gründlich untergerührt. Die Konsistenz wird auf diese Weise etwas rustikaler, der Geschmack bleibt jedoch ebenso köstlich.

  1. Chiasamen einrühren

Die pürierte Bananenmischung in eine Schüssel, einen verschließbaren Behälter oder direkt in zwei Dessertgläser füllen.

Die Chiasamen hinzufügen und gründlich unterrühren. Dabei darauf achten, dass sich die Samen gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilen.

Die Mischung zunächst etwa 5 bis 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend noch einmal kräftig umrühren. Dieser Schritt ist wichtig, da Chiasamen bereits nach kurzer Zeit beginnen, Flüssigkeit aufzunehmen. Ohne erneutes Umrühren können sich kleine Klümpchen bilden oder die Samen können sich am Boden des Gefäßes absetzen.

  1. Pudding kühlen

Den Behälter abdecken oder die Gläser mit einem Deckel beziehungsweise Frischhaltefolie verschließen.

Den Chia-Pudding anschließend für mindestens 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Besonders praktisch ist es, ihn am Abend zuzubereiten und über Nacht quellen zu lassen.

Während der Kühlzeit nehmen die Chiasamen einen großen Teil der Flüssigkeit auf. Dadurch wird die zunächst dünnflüssige Mischung zunehmend dicker und erhält schließlich eine puddingähnliche Konsistenz.

Nach der Kühlzeit den Pudding noch einmal umrühren und die Konsistenz überprüfen.

Ist der Pudding zu fest geworden, kann etwas Milch hinzugefügt werden. Dabei die Milch esslöffelweise unterrühren, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

Ist die Mischung noch zu flüssig, kann ein zusätzlicher Teelöffel Chiasamen eingerührt werden. Danach sollte der Pudding weitere 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank ruhen.

  1. Garnieren und servieren

Den fertigen Pudding auf zwei Gläser oder Schalen verteilen.

Eine frische Banane in dünne Scheiben schneiden und auf dem Pudding anrichten. Die Nüsse grob hacken und darüberstreuen.

Für einen besonders intensiven Erdnussgeschmack kann zusätzlich etwas Erdnussbutter über den Pudding gegeben werden. Falls die Erdnussbutter zu fest ist, kann sie kurz mit einem Teelöffel warmer Milch verrührt werden. Dadurch lässt sie sich leichter über den Pudding träufeln.

Nach Wunsch können außerdem einige Chiasamen, Kokosraspeln, Zimt, ungesüßtes Kakaopulver oder gehackte dunkle Schokolade darübergegeben werden.

Warum ist dieser Chia-Pudding so beliebt?

Dieser Pudding verbindet eine einfache Zubereitung mit einer cremigen Konsistenz und einem angenehm süßen Geschmack. Er lässt sich gut vorbereiten, benötigt keine komplizierten Zutaten und kann an zahlreiche Ernährungsweisen angepasst werden.

Die Bananen sorgen für natürliche Süße und verleihen dem Pudding eine besonders weiche Textur. Dadurch wird deutlich weniger zusätzlicher Zucker benötigt als bei vielen herkömmlichen Desserts oder Fertigpuddings.

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