Für den Mais wird die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze geschmolzen. Dann werden die Maiskörner hinzugefügt und mit einer Prise Salz gewürzt. Der Mais wird etwa 4 bis 5 Minuten erhitzt, bis er warm ist und leicht glänzt.
Wenn gefrorener Mais verwendet wird, kann die Garzeit etwas länger sein. Mais aus der Dose sollte vorher gut abgetropft werden. Frischer Mais kann direkt vom Kolben geschnitten und in der Pfanne gegart werden.
Wer den Mais etwas aromatischer machen möchte, kann eine kleine Prise Pfeffer, etwas Knoblauchpulver oder fein gehackte Petersilie hinzufügen. Auch ein kleiner Spritzer Zitronensaft kann die Süße des Maises angenehm ausgleichen.
Anrichten und Servieren
Zum Servieren wird zunächst eine großzügige Portion Kartoffelpüree auf jeden Teller gegeben. Darauf kommt das zerkleinerte Bratenfleisch. Anschließend wird reichlich warme Sauce darübergelöffelt, sodass das Fleisch und das Püree schön saftig werden. Der Buttermais wird daneben angerichtet.
Nach Wunsch kann das Gericht mit frisch gehackter Petersilie bestreut werden. Die Petersilie sorgt nicht nur für etwas Farbe, sondern auch für eine frische Note, die gut zur kräftigen Sauce passt.
Dieses Gericht sollte am besten warm serviert werden. Es eignet sich hervorragend als Hauptgericht und braucht eigentlich keine weitere Beilage. Wer möchte, kann zusätzlich einen grünen Salat oder gedünstetes Gemüse dazu reichen.
Tipps für ein besonders zartes Ergebnis
Das Anbraten des Fleisches sollte nicht übersprungen werden. Auch wenn der Slow Cooker das Fleisch später gart, entstehen beim Anbraten wichtige Röstaromen. Diese machen den Geschmack deutlich kräftiger.
Der Slow Cooker sollte nicht zu voll sein. Das Fleisch sollte gut hineinpassen, und die Flüssigkeit sollte sich gleichmäßig verteilen können. Zu wenig Platz kann dazu führen, dass das Fleisch ungleichmäßig gart.
Das Fleisch sollte langsam und bei niedriger Temperatur gegart werden. Eine höhere Stufe verkürzt zwar die Garzeit, aber das Fleisch wird bei langsamer Garung meist zarter und saftiger.
Der Braten sollte erst zerteilt werden, wenn er wirklich weich ist. Wenn das Fleisch sich noch schwer zerpflücken lässt, braucht es mehr Zeit. Bei Schmorgerichten ist Geduld oft der wichtigste Schritt.
Die Sauce sollte am Ende abgeschmeckt werden. Je nach Brühe und Sauce kann sie mehr Salz, Pfeffer oder einen kleinen Schuss Sojasauce brauchen. Auch ein wenig Tomatenmark kann hinzugefügt werden, wenn man einen kräftigeren Geschmack möchte.
Mögliche Variationen
Für eine noch herzhaftere Variante können Karotten und Sellerie mit in den Slow Cooker gegeben werden. Sie garen zusammen mit dem Fleisch und geben der Sauce zusätzliche Tiefe.
Auch Champignons passen sehr gut zu diesem Gericht. Sie können in Scheiben geschnitten und in den letzten 2 Stunden der Garzeit hinzugefügt werden. Dadurch behalten sie etwas Struktur und geben der Sauce ein erdiges Aroma.
Wer eine leicht süßliche Note mag, kann eine kleine Menge braunen Zucker oder Honig in die Sauce geben. Das passt besonders gut zur Würze der Worcestershiresauce und zum Tomatenmark.
Für eine schärfere Variante kann etwas Paprikapulver, Cayennepfeffer oder Chiliflocken verwendet werden. Die Schärfe sollte jedoch dezent bleiben, damit der klassische Schmorbratengeschmack erhalten bleibt.
Wer keine Rinderbrust verwenden möchte, kann auch Rinderschulter oder ein anderes gut geeignetes Schmorfleisch nehmen. Wichtig ist, dass das Fleisch genug Struktur und etwas Fett hat, damit es beim langen Garen nicht trocken wird.
Aufbewahrung
Reste können sehr gut aufbewahrt werden. Das Fleisch und die Sauce sollten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank gelagert werden. Dort halten sie sich etwa 3 Tage. Kartoffelpüree und Mais können ebenfalls separat gekühlt werden.
Zum Aufwärmen wird das Fleisch am besten zusammen mit der Sauce langsam in einem Topf erhitzt. Falls die Sauce zu dick geworden ist, kann ein kleiner Schuss Wasser oder Brühe hinzugefügt werden. Kartoffelpüree kann mit etwas Milch oder Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle erwärmt werden.
Dieses Gericht eignet sich auch zum Einfrieren. Besonders das Fleisch mit Sauce lässt sich gut einfrieren. Kartoffelpüree kann ebenfalls eingefroren werden, verändert aber manchmal leicht seine Konsistenz. Nach dem Auftauen sollte es gründlich gerührt und eventuell mit etwas Milch wieder cremig gemacht werden.
Warum dieses Rezept ideal für Familien ist
Schmorbraten aus dem Slow Cooker ist ein Gericht, das sich gut vorbereiten lässt und für mehrere Personen reicht. Während das Fleisch langsam gart, bleibt genug Zeit für andere Dinge. Kurz vor dem Essen müssen nur noch Kartoffelpüree, Mais und Sauce fertiggestellt werden.
Das Gericht ist sättigend, unkompliziert und beliebt bei vielen Altersgruppen. Die Aromen sind kräftig, aber nicht zu ungewöhnlich. Deshalb passt es gut zu einem Familienessen, bei dem alle etwas Herzhaftes und Vertrautes genießen möchten.
Auch für Gäste ist dieses Gericht eine gute Wahl. Es wirkt großzügig und hausgemacht, ohne dass man kurz vor dem Servieren hektisch viele Arbeitsschritte erledigen muss. Der Schmorbraten kann im Slow Cooker warmgehalten werden, bis alle am Tisch sitzen.
Fazit
Schmorbraten aus dem Slow Cooker mit Kartoffelpüree und Mais ist ein klassisches, herzhaftes und wohltuendes Gericht, das mit wenig Aufwand ein besonders aromatisches Ergebnis liefert. Die langsam gegarte Rinderbrust wird zart und saftig, die Sauce wird kräftig und vollmundig, das Kartoffelpüree sorgt für Cremigkeit, und der Mais bringt eine angenehme Süße auf den Teller.
Dieses Rezept zeigt, wie einfach ein traditionelles Schmorgericht sein kann, wenn man den Slow Cooker nutzt. Es ist perfekt für ein gemütliches Abendessen, ein Familienessen am Wochenende oder eine Mahlzeit, die vorbereitet werden kann und dennoch frisch und hausgemacht schmeckt
