Drei Wochen nach der Beerdigung meines neugeborenen Sohnes gab ich alles, was ich für ihn gekauft hatte, einer verzweifelten Mutter mit einem Baby. Zum ersten Mal seit seinem Tod schlief ich die ganze Nacht durch. Doch noch vor Sonnenaufgang standen Dutzende Kinderwagen auf meinem Rasen – und was ich darin fand, war völlig nutzlos.
Morgenlicht drang durch die staubigen Jalousien in Noahs Kinderzimmer und warf lange, blasse Lichtstreifen auf das Kinderbett, in dem er nie gelegen hatte.
Ich blieb in der Tür stehen, unfähig hinein und ebenso unfähig hinauszugehen.
Drei Wochen waren vergangen, seit mein kleiner Junge im Krankenhaus gestorben war.
Seine kleinen Kleider lagen noch immer gefaltet auf dem Wickeltisch, genau dort, wo ich sie hingelegt hatte.
Die Windelpackungen waren noch versiegelt.
Sein Kinderwagen stand in einem Karton neben dem Kleiderschrank.
Thomas und ich hatten ihn einmal zusammengebaut und zur Übung den Flur entlanggeschoben, bevor wir ihn wieder weggeräumt hatten.
Jetzt war auch Thomas fort.
