Vanilleextrakt
Vanilleextrakt verstärkt den Geschmack und sorgt dafür, dass der Eisfluff aromatischer wirkt. Besonders bei einfachen Proteinrezepten kann ein kleiner Zusatz von Vanille den Geschmack deutlich verbessern.
Süßungsmittel
Viele Proteinpulver sind bereits gesüßt. Deshalb sollte das Süßungsmittel erst nach Bedarf hinzugefügt werden. Wer es sehr süß mag, kann etwas Stevia, Erythrit, Mönchsfrucht oder ein anderes kohlenhydratarmes Süßungsmittel verwenden.
Zubereitung
Die Eiswürfel und das kalte Wasser in einen Hochleistungsmixer geben.
Kurz mixen, bis das Eis fein zerkleinert ist und eine kalte, slushartige Basis entsteht.
Das Vanille-Proteinpulver, Xanthan, Vanilleextrakt und optional etwas Süßungsmittel hinzufügen.
Die Mischung 1 bis 2 Minuten auf höchster Stufe mixen. Dabei sollte sie deutlich dicker, heller und fluffiger werden.
Während des Mixens bei Bedarf den Rand des Mixbehälters mit einem Spatel nach unten schieben, damit alles gleichmäßig verarbeitet wird.
Wenn die Mischung zu dick ist, 1 bis 2 Esslöffel kaltes Wasser hinzufügen und erneut kurz mixen.
Wenn die Mischung zu dünn ist, einige zusätzliche Eiswürfel hinzufügen und erneut mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Den Protein-Eisfluff sofort in eine Schüssel geben und direkt servieren.
Wichtige Tipps für die perfekte Konsistenz
Der Mixer ist entscheidend. Für dieses Rezept eignet sich am besten ein Hochleistungsmixer, der Eiswürfel problemlos zerkleinern kann. Ein schwacher Mixer kann Schwierigkeiten haben, die Eiswürfel fein genug zu verarbeiten.
Die Reihenfolge der Zutaten ist ebenfalls wichtig. Wenn zuerst Eis und Wasser gemixt werden, entsteht eine gute Basis. Danach lassen sich Proteinpulver und Xanthan gleichmäßiger einarbeiten.
Xanthan sollte sparsam verwendet werden. Eine kleine Menge reicht aus, um den Fluff zu stabilisieren. Wer zum ersten Mal damit arbeitet, sollte nicht mehr als ¼ Teelöffel nehmen.
Der Eisfluff sollte direkt nach der Zubereitung gegessen werden. Er ist nicht dafür gedacht, lange im Gefrierfach zu stehen. Wenn er eingefroren wird, kann er hart und kristallig werden.
Falls der Fluff zu luftig, aber nicht süß genug ist, kann man nach dem Mixen noch etwas Süßungsmittel unterrühren. Flüssige Süßstoffe lassen sich besonders leicht verteilen.
Optionales Topping
Auch wenn das Rezept als Zero-Carb-Variante gedacht ist, kann man es je nach Ernährungsziel leicht verfeinern.
Geeignete Toppings sind zum Beispiel:
Eine Prise Zimt
Einige Tropfen zuckerfreies Karamellaroma
Etwas zuckerfreies Vanillearoma
Ein Hauch ungesüßtes Kakaopulver
Geröstete Kokosraspeln in kleiner Menge, falls Kohlenhydrate nicht streng begrenzt werden
Zuckerfreie Schokoladensauce, falls passend zur Ernährung
Gehackte Nüsse in kleiner Menge, wenn zusätzlich Fett und Crunch gewünscht sind
Zero-Carb-Geschmacksvariationen
Vanille-Zimt-Eisfluff
Für eine warme, aromatische Note ½ Teelöffel Zimt hinzufügen. Diese Variante schmeckt besonders gut, wenn man den Fluff als Dessert am Abend serviert.
Vanille-Karamell-Eisfluff
Einige Tropfen zuckerfreies Karamellaroma oder Butteraroma unterrühren. Dadurch bekommt der Eisfluff eine süßere, dessertartige Note, ohne dass Zucker nötig ist.
Vanille-Schoko-Note
Den fertigen Eisfluff mit etwas ungesüßtem Kakaopulver bestreuen. Kakaopulver enthält zwar eine sehr geringe Menge an Kohlenhydraten, kann aber in kleinen Mengen gut verwendet werden, wenn die Ernährung nicht extrem streng ist.
Vanille-Mandel-Variante
Ein paar Tropfen zuckerfreies Mandelaroma hinzufügen. Diese Variante schmeckt leicht nach Marzipan und passt gut zu Vanilleprotein.
Kaffee-Vanille-Fluff
Einen Teelöffel löslichen Kaffee oder etwas stark gekühlten Espresso hinzufügen. Dabei sollte die Wassermenge leicht reduziert werden, damit die Masse nicht zu dünn wird.
