Wie zwei einfache Zutaten helfen können, angesammelte Abfallstoffe aus dem Darm zu entfernen Mehr lesen
Die Befürworter dieser Routine geben dazu auch hervorragende allgemeine Gesundheitstipps, wie zum Beispiel 30 Minuten Spazierengehen pro Tag, den Verzehr von vollwertigen Bio-Lebensmitteln, das Einlegen von Pausen, wenn man fermentierte Lebensmittel nicht gewohnt ist, und das Trinken von mindestens 8 Gläsern Wasser täglich.
Doch gibt es wissenschaftliche Belege für die Theorie, dass man tonnenweise „giftigen Schlamm“ an den Darmwänden mit sich herumträgt? Schauen wir uns die Fakten verschiedener wissenschaftlicher Studien zu Darmreinigungen an und warum die Inhaltsstoffe dieser speziellen Formel so gesund sind.
Der Glaube, dass sich im menschlichen Dickdarm kiloweise giftige Abfallprodukte ansammeln, ist schlicht ein Ammenmärchen. Laut der gibt es keinerlei Beweise dafür, dass der Körper Giftstoffe aus einer normalen Ernährung speichert oder dass sich Abfallprodukte an den Darmwänden festsetzen.
Darüber hinaus weisen Experten für Magen-Darm-Erkrankungen am darauf hin, dass der menschliche Körper über ein hocheffizientes System zur Entgiftung verfügt. Leber und Nieren arbeiten ununterbrochen daran, Abfallprodukte zu filtern und zu neutralisieren.
Wenn jemand nach der Einhaltung eines strengen Entgiftungsprogramms einen schnellen Gewichtsverlust erlebt, liegt das an dem Wasserverlust und nicht an der Entfernung von 30 Pfund giftiger Substanzen aus dem Körper.
Auch wenn eine „Darmreinigung“ vielleicht nur eine Modeerscheinung ist, sind die beiden Hauptbestandteile dieses Frühstücksgerichts – Leinsamen und Kefir – wahre Superfoods, wenn es um die Verdauung geht.
Wenn man die leeren Versprechungen eines schnellen Gewichtsverlusts einmal beiseite lässt, gibt es zahlreiche wissenschaftliche Belege für die tatsächlichen gesundheitlichen Vorteile.
Leinsamen: Der ultimative Faserbesen
Leinsamen sind reich an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Eine klinische Studie von \ stellt fest, dass Ärzte ganze oder gemahlene Leinsamen häufiger empfehlen als handelsübliche Darmreinigungspillen.
Die unlöslichen Ballaststoffe erhöhen das Stuhlvolumen, während die löslichen Ballaststoffe eine gelartige Substanz bilden, die den Stuhl weicher macht. Zusammen regen diese natürlichen Mechanismen sanft die Darmperistaltik an, ohne Schmerzen oder Austrocknung zu verursachen.
