Das leise Lachen begann, noch bevor die Zeremonie überhaupt angefangen hatte.
Es war nicht laut.
Nicht spöttisch auf den ersten Blick.
Es war dieses gedämpfte, höfliche Lachen wohlhabender Menschen, die glauben, jemanden verurteilen zu können, ohne ihre Stimme heben zu müssen.
Valeria Del Monte stand unter einem Bogen aus weißen Blumen.
Ihr silbrig-weißes Brautkleid war mit funkelnden Kristallen besetzt, und um sie herum hielten die Brautjungfern Champagnergläser in den Händen.
Die Gäste wirkten, als wären sie direkt einem Luxusmagazin entsprungen.
Alles schien vollkommen.
Nur die Blicke der Anwesenden waren alles andere als herzlich.
Denn der Bräutigam war zu Fuß gekommen.
Keine Limousine.
Keine Eskorte.
Keine auffällige Ankunft.
Nur ein Mann mit einem einfachen Anzug, abgetragenen Schuhen und einer günstigen Armbanduhr.
Sofort machten Gerüchte die Runde.
„Bestimmt ist er Bauarbeiter.“
„Oder Lieferfahrer.“
„Wie hat so jemand Valeria überhaupt kennengelernt?“
Valeria hörte jedes einzelne Flüstern.
Sie lächelte nur.
Auf der anderen Seite des Mittelgangs ging Mateo mit ruhigen Schritten auf den Altar zu.
Er reagierte weder auf die neugierigen Blicke noch auf die abschätzigen Bemerkungen.
Gerade diese Gelassenheit machte viele Gäste noch unruhiger.
