Mini-Schlaganfall bei älteren Menschen: Häufige und ungewöhnliche Symptome
Arteriosklerose (Gefäßverkalkung): Mit dem Alter verlieren Arterien an Elastizität und lagern Fette und Kalk ein. Dadurch verengen sich die Gefäße.
Blutgerinnsel: Sie können kleine Arterien verstopfen und die Sauerstoffversorgung des Gehirns unterbrechen.
Herzrhythmusstörungen (z. B. Vorhofflimmern): Diese begünstigen die Bildung von Blutgerinnseln, die ins Gehirn wandern können.
Bluthochdruck: Er schädigt die Gefäßwände und erhöht das Risiko für TIA und Schlaganfall massiv.
Diabetes: Zuckerkrankheit fördert Entzündungen in den Gefäßen und die Bildung von Plaques.
Häufige Symptome einer TIA
Die Anzeichen einer TIA ähneln denen eines echten Schlaganfalls – nur dass sie kurzfristig auftreten und meist nach wenigen Minuten verschwinden:
Plötzliche Schwäche oder Lähmung einer Körperseite (Arm, Bein oder Gesicht)
Sprach- oder Verständnisschwierigkeiten
Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen oder Doppelbilder)
Schwindel, Gleichgewichtsprobleme
Plötzliche, starke Kopfschmerzen
Ungewöhnliche oder weniger bekannte Symptome bei älteren Menschen
Nicht alle TIAs äußern sich „klassisch“. Gerade bei Senioren können auch unspezifische oder verwirrende Anzeichen auftreten:
Verwirrtheit oder plötzliche Orientierungslosigkeit
Gedächtnislücken oder plötzliche Vergesslichkeit
Verlangsamtes Reaktionsvermögen
Kurze Ohnmachtsanfälle oder Stürze ohne erkennbare Ursache
Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen, Gesicht oder Füßen
Unwillkürliche Muskelzuckungen oder Schwächeattacken
Diese Symptome werden häufig mit Alterserscheinungen verwechselt – dabei können sie lebenswichtig sein.
Was tun bei Verdacht auf eine TIA?
Auch wenn die Symptome schnell verschwinden – jede TIA ist ein medizinischer Notfall!
Sofort handeln:
