Wie es wirkt: Es produziert ein Toxin, das den Verdauungstrakt von Mückenlarven zerstört, sobald diese es aufnehmen.
Sicherheit: Es ist völlig unschädlich für Menschen, Hunde, Katzen, Vögel, Bienen und sogar Fische.
Der Mythos, den es zu widerlegen gilt: Die Hefe-Zucker-Falle
Im Internet findet sich eine beliebte Anleitung zum Bau einer Falle. Man schneidet eine Plastikflasche auf und füllt sie mit einer Mischung aus Wasser, Zucker und Bierhefe. Dadurch soll Kohlendioxid (CO₂) entstehen, das Mücken anlocken soll.
Die wissenschaftliche Wahrheit: Diese Methode (siehe Abbildung oben, mit Varianten mit Früchten oder Honig) ist im Freien nur sehr begrenzt wirksam. Die von der Hefe produzierte CO₂-Menge ist minimal im Vergleich zu der Menge, die der Mensch über Atem und Haut abgibt. In kleinen, geschlossenen Räumen funktioniert sie gut, aber einen Gartenbefall lässt sich damit nicht lösen.
Die 3-Schritte-Strategie für den Garten:
Überprüfung: Leeren Sie alle 5 Tage Untersetzer von Blumentöpfen, Eimer und Plastikfolien, in denen sich Regenwasser sammelt. Ohne Wasser kann sich die Tigermücke nicht vermehren.
BTI-Tabletten: Legen Sie alle 15 Tage eine BTI-Tablette in Abflüsse und an Stellen, wo sich Wasser sammelt.
Aufstellen von Ovifallen: Platzieren Sie die Ovifallen im Schatten und zwischen niedriger Vegetation, wo Mücken gerne ruhen und ihre Eier ablegen.
