„Meine Eltern und meine Schwester ziehen heute aus, und da gibt es nichts zu diskutieren.“
Das sagte mein Mann mir in unserer zweiten Nacht in der Villa, die ich ganz allein bezahlt hatte.
Kein „Was meinst du?“ Kein „Können wir darüber reden?“ Nicht einmal den Hauch einer Diskussion.
Er sagte es ganz selbstverständlich, ein Bier in der Hand, barfuß in der Marmorküche, als wäre er schon immer dort gewesen. Als hätte er das Haus in den Hügeln von Interlomas von seiner Familie geerbt, anstatt es mit zehn Jahren harter Arbeit, in denen ich ein Technologieunternehmen von Grund auf aufgebaut hatte, zu errichten.
Das Haus war atemberaubend. Steinfassade. Bodentiefe Fenster. Ein langer, ruhiger Pool. Ein begehbarer Kleiderschrank, größer als meine erste Wohnung.
