Bei niedriger Geschwindigkeit: Natürliche Belüftung durch die Fenster priorisieren
Im dichten Stadtverkehr, im Stop-and-Go-Betrieb oder bei allgemein niedrigen Geschwindigkeiten (unterhalb von 50 km/h) ist der Einfluss des Luftstroms auf die Fahrzeugkontur vernachlässigbar gering. Die Aerodynamik spielt bei diesen Fahrgeschwindigkeiten physikalisch eine untergeordnete Rolle.
In diesen Verkehrssituationen ist es daher weitaus wirtschaftlicher, die Fenster zur angenehmen Belüftung des Fahrgastraums zu öffnen, anstatt die Klimaanlage eingeschaltet zu lassen. Der Betrieb der Klimaanlage kann den Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr nämlich um etwa 0,3 bis 0,5 Liter pro 100 Kilometer erhöhen, da der Motor im Leerlauf oder bei niedrigen Drehzahlbereichen prozentual stärker belastet wird.
Nützlicher Praxistipp: Öffnen Sie bei längeren Stopps an Ampeln oder in verkehrsbedingten Staus bevorzugt die Fenster, um den Fahrzeuginnenraum frisch zu halten, und schalten Sie den Klimakompressor aus. So vermeiden Sie unnötigen Kraftstoffverbrauch im Stand.
Eine einfache Geste für Ihren Geldbeutel und die Umwelt
Kraftstoff zu sparen bedeutet im Alltag nicht nur spürbar geringere Ausgaben an der Zapfsäule, sondern auch eine direkte Reduzierung der eigenen CO₂-Bilanz. Jeder Liter Treibstoff, der durch eine vorausschauende Belüftung eingespart wird, verhindert den Ausstoß von Treibhausgasen. Weniger Kraftstoffverbrauch bedeutet somit direkt weniger CO₂-Emissionen in die Atmosphäre.
Mit der Anpassung kleiner alltäglicher Gewohnheiten schonen Sie somit nicht nur Ihr Budget, sondern gestalten Ihre Fahrten auch nachhaltiger und umweltfreundlicher.
