Jetzt ist klar, wo das Unwetter wütete – und warum es so heftig war

Erst Stunden später gibt der Deutsche Wetterdienst Entwarnung und bestätigt das Epizentrum: Besonders hart trifft es den niedersächsischen Ort Heidenau, knapp südlich von Hamburg. Zeitgleich wird aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern tennisballgroßer Hagel gemeldet – so viel Eis, dass Radlader eingesetzt werden müssen, um Straßen wieder passierbar zu machen
Meteorologen erklären am Morgen danach, dass eine seltene Kombination aus schwüler Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und einer Kaltfront aus Skandinavien verantwortlich war. Die extremen Aufwinde katapultierten Regentropfen mehrfach durch Minusgrade, bis sie zu schweren Eisbällen heranwuchsen. Für die Anwohner bleibt ein Bild der Verwüstung – und die bange Frage, ob der kommende Sommer noch weitere Wetterkapriolen bereithält.
