Variationsmöglichkeiten für kreative Köche
Dieses Schichtprinzip lässt sich beliebig erweitern. Für einen dreischichtigen Farbeffekt kann beispielsweise eine dünne, reine Schicht aus ungemischtem SunnyD zwischen das Erdbeer- und das Kiwipüree gegossen werden, was nach dem Gefrieren einen leuchtend orangefarbenen Mittelstreifen ergibt. Wer keine Kiwis verträgt oder mag, kann diese Komponente eins zu eins durch reife Mango oder Ananas ersetzen, wodurch eine sonnengelbe zweite Schicht entsteht. Sollten außerhalb der Saison keine frischen Früchte zur Verfügung stehen, kann problemlos auf ungesüßte Tiefkühlware zurückgegriffen werden, die vor der Verarbeitung vollständig auftauen und abtropfen muss. Für eine reichhaltigere Variante lässt sich das Kokoswasser in einer der Schichten durch cremigen griechischen Joghurt oder dicke Kokosmilch ersetzen.
Praktische Aufbewahrungs- und Serviertipps
Aufgrund des Verzichts auf künstliche Konservierungsstoffe sollten diese Fruchteissorten innerhalb von zwei Wochen verzehrt werden, wenn sie in einem herkömmlichen Gefrierbeutel gelagert werden. Die Fruchtpürees können bei Zeitmangel am Vortag vorbereitet und in getrennten, sauberen Gefäßen im Kühlschrank zwischengelagert werden. Ein wertvoller Trick, um das Festkleben am Formenrand von vornherein zu minimieren, besteht darin, die Innenseite der leeren Förmchen vor dem Befüllen hauchdünn mit einem geschmacksneutralen Pflanzenöl (wie Mandel- oder Sonnenblumenöl) mittels eines Pinsels auszustreichen. Vor dem Verzehr kann das Eis eine Minute bei Zimmertemperatur antauen, damit sich die Aromen der echten Früchte optimal auf der Zunge entfalten können.
