Das hilft wirklich bei hohen Temperaturen

Unser Kopf und unsere Augen brauchen bei viel Sonne besonderen Schutz. Im Notfall sollte man ärztliche Hilfe holen.
Quelle: IMAGO / localpic

Was tun bei Kreislaufproblemen durch Hitze?

Hitze kann den Kreislauf stark belasten – vor allem bei Flüssigkeitsmangel, niedrigem Blutdruck oder zu langem Aufenthalt in der Sonne. Typische Warnzeichen sind Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwäche oder „Schwarzwerden“ vor den Augen. In solchen Fällen heißt es: sofort handeln, bevor es zum Kreislaufkollaps kommt.

Erste Maßnahmen:

  • Sofort in den Schatten oder einen kühlen Raum gehen
  • Hinlegen und die Beine hochlagern – so fließt mehr Blut zurück zum Herzen
  • Langsam Wasser oder Elektrolytlösungen trinken (nicht eiskalt!)
  • Stirn, Nacken, Handgelenke kühlen, z. B. mit feuchten Tüchern oder kaltem Wasser
  • Enge Kleidung lockern
  • Nicht alleine bleiben – im Zweifel ärztliche Hilfe holen
  • Um bei der Hitze die Sonne sicher zu genießen, solltest du mit Sonnenschutzmitteln nicht sparen.
    Quelle: IMAGO / Petra Schneider

    Was bedeutet der Lichtschutzfaktor genau – wie lange schützt er mich wirklich?

    Wenn du es dir dennoch nicht nehmen lassen willst, die Sonne zu genießen, dann solltest du zumindest mit den Sonnenschutzmitteln nicht sparen. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt dabei an, wie hoch die Schutzwirkung der Creme oder des Sprays ist und sollte umso höher sein, desto heller deine Haut ist. Vergiss dann auch nicht, an besonders empfindliche Stellen wie Lippen oder Ohren zu denken und sei nicht sparsam, wenn es um den Schutz deiner Haut geht. Zur Orientierung: Durchschnittlich braucht eine erwachsene Person ungefähr 36 Gramm Sonnencreme, um sich komplett zu schützen. Übrigens solltest du dich auch schon eincremen, bevor du in die Sonne gehst und nicht erst, wenn du an deinem Ziel angekommen bist

     

     

     

    Bei langem Aufenthalt solltest du dich bei der Hitze immer wieder nachcremen.
    Quelle: IMAGO / Zoonar

    Wie oft sollte man sich eincremen – reicht einmal am Tag?

    Du hast dich eingecremt und dich dann entsprechend in der Sonne vergnügt? Dann kannst du die Prozedur direkt wiederholen und dich nachcremen, wenn du weiter in der Sonne bleiben willst, denn durch Reibung der Kleidung, Schweiß oder Wasser kann sich dein Schutz über Zeit abtragen, sodass du der Sonne wieder direkt ausgesetzt wird. Als Faustregel gilt: alle zwei Stunden nachcremen – bei starkem Schwitzen oder nach dem Baden auch häufiger. Ohnehin sorgt kein Sonnenschutz dafür, dass die Sonne dir gar nichts anhaben kann. Übrigens erreicht dich selbst im Schatten und bei bewölktem Wetter die UV-Strahlung, weshalb auch das kein Freifahrtschein dafür ist, der Gefahr wirklich zu entgehen

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