Diese cremige Brokkoli-Schinken-Pasta ist genau das richtige Gericht für alle, die unkomplizierte, herzhafte und sättigende Mahlzeiten lieben. Zarte Nudeln, frischer Brokkoli, würziger Kochschinken und eine cremige Sauce aus Kochsahne, Frischkäse und geschmolzenem Gouda ergeben zusammen ein wunderbar harmonisches Pastagericht.
Das Rezept lässt sich ohne großen Aufwand zubereiten und eignet sich deshalb hervorragend für ein schnelles Mittagessen oder ein gemütliches Abendessen mit der Familie. Trotz der einfachen Zutaten schmeckt die Pasta angenehm aromatisch und wirkt durch die cremige Sauce besonders reichhaltig.
Der Brokkoli bringt Frische, Farbe und eine leicht herbe Gemüsenote in das Gericht. Der Kochschinken sorgt für eine würzige Komponente, während Frischkäse, Sahne und Gouda die Sauce wunderbar cremig machen. Oregano, Rosmarin und Petersilie runden den Geschmack ab und verleihen der Pasta eine feine Kräuternote.
Das Gericht kann direkt nach der Zubereitung serviert werden, lässt sich aber auch gut vorbereiten und später wieder erwärmen. Dadurch ist es ideal für den Alltag, für die Mittagspause oder für Tage, an denen wenig Zeit zum Kochen bleibt.
Zutaten
- 200 g trockene Pasta
- 200 ml Kochsahne
- 100 g Kochschinken
- ½ Zwiebel
- 75 g Frischkäse
- 50 g geriebener Gouda
- 300 g Brokkoli
- 1 Esslöffel Olivenöl
- Salz nach Geschmack
- Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 1 Prise Oregano
- 1 Teelöffel Rosmarin
- 1 Teelöffel Petersilie
Optional können zusätzlich Knoblauch, Muskatnuss, Chiliflocken, Parmesan oder etwas Zitronensaft verwendet werden.
Welche Pasta eignet sich?
Für dieses Gericht können verschiedene Nudelsorten verwendet werden.
Kurze Nudeln wie Penne, Fusilli, Farfalle oder Rigatoni eignen sich besonders gut, weil sich die cremige Sauce an ihnen festsetzt. Auch kleine Muschelnudeln sind eine gute Wahl, da sich Sauce und kleine Brokkolistücke in den Vertiefungen sammeln.
Spaghetti, Tagliatelle oder Bandnudeln können ebenfalls verwendet werden. Bei langen Nudeln sollte die Sauce etwas flüssiger sein, damit sie sich gut verteilen lässt.
Vollkornnudeln geben dem Gericht einen kräftigeren Geschmack und eine etwas festere Konsistenz. Wer eine glutenfreie Variante bevorzugt, kann entsprechende Nudeln aus Mais, Reis, Linsen oder Kichererbsen verwenden.
Unabhängig von der Sorte sollten die Nudeln nur bissfest gekocht werden, da sie später noch kurz in der Sauce ziehen.
Brokkoli vorbereiten
Den Brokkoli gründlich unter fließendem Wasser waschen.
Anschließend die Röschen vom Strunk schneiden und in mundgerechte Stücke teilen. Größere Röschen sollten halbiert oder geviertelt werden, damit sie gleichmäßig garen.
Der Strunk muss nicht weggeworfen werden. Die äußere feste Schale kann mit einem Messer entfernt werden. Das weiche Innere lässt sich in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden und ebenfalls verwenden.
Die Brokkolistücke möglichst gleich groß schneiden. Dadurch werden sie zur gleichen Zeit gar und einige Stücke bleiben nicht zu hart, während andere bereits zerfallen.
Tiefgekühlter Brokkoli kann ebenfalls verwendet werden. Er muss vor der Zubereitung meist nicht vollständig aufgetaut werden, sollte aber etwas kürzer gegart werden, da er häufig bereits blanchiert wurde.
Zwiebel und Schinken vorbereiten
Die halbe Zwiebel schälen und fein würfeln.
Kleine Zwiebelstücke verteilen sich später besser in der Sauce und geben ihr eine angenehme Grundwürze.
Den Kochschinken in Streifen oder kleine Würfel schneiden.
Feine Schinkenstreifen wirken beim Servieren etwas eleganter, während kleine Würfel sich gleichmäßiger mit der Pasta vermischen.
Wer einen kräftigeren Geschmack bevorzugt, kann geräucherten Schinken verwenden. Dabei sollte mit zusätzlichem Salz vorsichtig umgegangen werden, da geräucherter Schinken oft deutlich salziger ist.
Pasta kochen
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen.
Sobald das Wasser sprudelnd kocht, etwas Salz hinzufügen.
Die Pasta nach Packungsanweisung bissfest kochen. Sie sollte nicht zu weich werden, da sie später noch kurz mit der Sauce vermischt wird.
Etwa eine Tasse des Nudelwassers vor dem Abgießen aufbewahren.
Das stärkehaltige Nudelwasser ist sehr hilfreich, um die Sauce später zu verdünnen und gleichzeitig cremig zu halten.
Die fertige Pasta in ein Sieb abgießen. Sie muss nicht mit kaltem Wasser abgespült werden, da sonst die Stärke von der Oberfläche entfernt wird und die Sauce schlechter haftet.
Brokkoli garen
Der Brokkoli kann auf verschiedene Arten gegart werden.
Besonders praktisch ist es, ihn in den letzten vier bis fünf Minuten zur kochenden Pasta zu geben. Dadurch werden Nudeln und Brokkoli im selben Topf fertig und es wird weniger Geschirr benötigt.
Alternativ kann der Brokkoli separat in leicht gesalzenem Wasser etwa vier bis sechs Minuten gekocht werden.
Er sollte weich genug zum Essen sein, aber noch etwas Biss besitzen. Zu lange gegarter Brokkoli verliert seine schöne Farbe, wird sehr weich und kann beim Vermischen zerfallen.
Nach dem Garen den Brokkoli gut abtropfen lassen.
Zwiebel und Schinken anbraten
Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.
Die fein gehackte Zwiebel hineingeben und etwa zwei bis drei Minuten glasig anschwitzen.
Sie sollte weich und leicht durchsichtig werden, aber nicht zu dunkel braten.
Anschließend den geschnittenen Kochschinken hinzufügen.
Den Schinken zwei bis drei Minuten mitbraten. Dabei gelegentlich umrühren.
Er muss nicht stark gebräunt werden. Es reicht, wenn er heiß wird und etwas Aroma an das Öl abgibt.
Wer Knoblauch verwenden möchte, kann eine fein gehackte oder gepresste Knoblauchzehe kurz vor Ende der Bratzeit hinzufügen.
Knoblauch sollte nur kurz mitgebraten werden, damit er nicht bitter wird.
Cremige Sauce zubereiten
Die Hitze etwas reduzieren.
Die Kochsahne in die Pfanne gießen und mit Zwiebel und Schinken verrühren.
Den Frischkäse löffelweise hinzufügen.
Die Sauce langsam erwärmen und dabei regelmäßig rühren, bis sich der Frischkäse vollständig aufgelöst hat.
Anschließend den geriebenen Gouda einstreuen.
Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze weiterrühren, bis der Käse geschmolzen ist und eine glatte, cremige Konsistenz entsteht.
Die Sauce sollte nicht stark kochen, da Milchprodukte und Käse bei zu hoher Temperatur ausflocken oder fettig werden können.
Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Oregano, Rosmarin und Petersilie würzen.
Da Schinken, Frischkäse und Gouda bereits Salz enthalten, sollte zunächst sparsam gesalzen werden. Nach dem vollständigen Vermischen kann das Gericht noch einmal abgeschmeckt werden.
Kräuter richtig verwenden
Getrockneter Oregano passt hervorragend zu cremigen Pastagerichten und verleiht der Sauce eine mediterrane Note.
Rosmarin hat ein intensives Aroma. Wird getrockneter Rosmarin verwendet, kann er vor dem Hinzufügen leicht zwischen den Fingern zerdrückt werden.
Dadurch verteilt sich das Aroma besser und die größeren Nadeln stören später weniger beim Essen.
Frische Petersilie sollte möglichst erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden. So behält sie ihre Farbe und ihr frisches Aroma.
Bei getrockneter Petersilie kann sie direkt in die Sauce eingerührt werden.
Wer die Kräuternote milder mag, kann die Mengen reduzieren oder nur Petersilie und Oregano verwenden.
Pasta und Brokkoli hinzufügen
Die gekochte Pasta und den abgetropften Brokkoli zur Sauce in die Pfanne geben.
Alles vorsichtig vermischen, bis die Nudeln und Brokkoliröschen gleichmäßig mit Sauce überzogen sind.
Falls die Sauce zu dick erscheint, nach und nach etwas vom aufbewahrten Nudelwasser einrühren.
Dabei immer nur kleine Mengen hinzufügen, damit die Sauce nicht zu dünn wird.
Die Pasta ein bis zwei Minuten bei niedriger Hitze in der Sauce ziehen lassen.
Dadurch verbinden sich die Aromen und die Nudeln nehmen einen Teil der cremigen Sauce auf.
Anschließend erneut abschmecken und bei Bedarf mehr Pfeffer, Kräuter oder etwas Salz hinzufügen.
Die richtige Konsistenz der Sauce
Die Sauce sollte cremig sein und gut an den Nudeln haften.
Sie darf nicht so dick werden, dass die Pasta trocken wirkt. Gleichzeitig sollte sie nicht wässrig auf dem Teller stehen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Sauce beim Abkühlen weiter eindickt. Deshalb darf sie direkt in der Pfanne etwas flüssiger erscheinen.
Nudelwasser eignet sich besonders gut zum Verdünnen, weil die enthaltene Stärke dabei hilft, die Sauce zu binden.
Alternativ kann ein kleiner Schuss Milch oder Kochsahne hinzugefügt werden.
Wird die Sauce zu dünn, kann sie einige Minuten bei niedriger Hitze einkochen. Auch ein kleiner Löffel Frischkäse oder etwas zusätzlicher Gouda kann helfen.
Servieren
Die fertige Brokkoli-Schinken-Pasta direkt auf vorgewärmten Tellern anrichten.
Nach Wunsch mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sorgt für zusätzliche Würze.
Auch geriebener Parmesan, Gouda oder einige geröstete Semmelbrösel können über die Pasta gegeben werden.
Das Gericht schmeckt am besten heiß und frisch aus der Pfanne.
Als Beilage eignet sich ein einfacher grüner Salat, Tomatensalat oder Gurkensalat.
Auch ein Stück knuspriges Baguette oder Knoblauchbrot passt sehr gut, besonders wenn etwas Sauce auf dem Teller übrig bleibt.
