- Bohren Sie mit einem 12-mm-Bohrer zahlreiche Löcher in die Seitenwände und den Boden der Metallmülltonne. Die Löcher sollten etwa 7–8 cm (ca. 3 Zoll) voneinander entfernt sein, damit ausreichend Luft zirkulieren kann.
- Wählen Sie einen Platz im Garten, an dem der Kompost-Turm bestehende Pflanzen nicht stört – idealerweise neben einem Gemüsebeet oder in einer wenig genutzten Ecke.
- Graben Sie mit dem Spaten ein ausreichend tiefes Loch, sodass die Mülltonne bis knapp unter den Deckel eingegraben werden kann und später bündig mit der Erdoberfläche abschließt.
- Setzen Sie die Mülltonne in das Loch ein. Die gebohrten Öffnungen sollten sich vollständig unter der Erdoberfläche befinden, damit die Würmer problemlos hinein- und hinauswandern können.
- Füllen Sie zunächst etwas Erde ein und geben Sie anschließend organische Küchenabfälle hinzu. Setzen Sie danach die Kompostwürmer in die Tonne ein.
- Verschließen Sie die Tonne mit dem Deckel, um Gerüche und Schädlinge fernzuhalten. Fügen Sie regelmäßig neue Küchenabfälle hinzu und lockern Sie den Inhalt gelegentlich auf, damit genügend Sauerstoff vorhanden ist.
Varianten und Tipps
- In kalten Regionen können Sie die Tonne zusätzlich mit Stroh oder Mulch isolieren.
- Wer eine leichtere Alternative bevorzugt, kann statt einer Metalltonne auch ein Kunststofffass verwenden.
- In trockenen Klimazonen hilft eine Tropfbewässerung dabei, den Kompost ausreichend feucht zu halten.
- Platzieren Sie den Wurmkompost-Turm möglichst in der Nähe nährstoffhungriger Pflanzen wie Mais oder Kürbis.
- Kaffeesatz eignet sich hervorragend als Zusatz für den Kompost und kommt insbesondere säureliebenden Pflanzen wie Heidelbeeren zugute.
