Badezimmer
Im Badezimmer wird meist eine Temperatur zwischen 21 und 22 °C empfohlen.
Vor allem nach dem Duschen oder Baden wird eine wärmere Umgebung als deutlich komfortabler empfunden. Gleichzeitig trocknen Handtücher schneller, wodurch sich Feuchtigkeit weniger lange im Raum hält.
Flure und Eingangsbereiche
Diese Räume dienen hauptsächlich als Durchgangsbereiche. Deshalb reichen Temperaturen zwischen 16 und 18 °C in der Regel vollkommen aus.
Eine stärkere Beheizung würde hier meist keinen zusätzlichen Komfort schaffen.
Intelligente Thermostate verändern das Heizverhalten
Digitale Thermostate gehören inzwischen zur Standardausstattung vieler moderner Haushalte.
Im Gegensatz zu klassischen Heizkörperthermostaten können sie den Tagesablauf der Bewohner berücksichtigen.
Beispielsweise können sie
- die Temperatur automatisch absenken, wenn niemand zu Hause ist,
- den Wohnbereich kurz vor der Rückkehr wieder aufheizen,
- nachts energiesparend arbeiten,
- Wochenprogramme erstellen,
- sich teilweise sogar an Wettervorhersagen orientieren.
Viele Systeme lernen mit der Zeit die Gewohnheiten der Bewohner kennen und passen ihre Heizstrategie entsprechend an.
Dadurch lassen sich Komfort und Energieeffizienz miteinander verbinden.
Energie sparen ohne auf Komfort zu verzichten
Entgegen der weit verbreiteten Meinung bedeutet energiesparendes Heizen nicht zwangsläufig, dauerhaft möglichst niedrige Temperaturen einzuhalten.
Viel wichtiger sind folgende Maßnahmen:
- Heizkörper nicht durch Möbel verdecken,
- regelmäßig lüften,
- Fenster und Türen gut abdichten,
- Thermostate sinnvoll programmieren,
- nachts die Temperatur leicht absenken,
- ungenutzte Räume weniger stark beheizen,
- die Heizungsanlage regelmäßig warten lassen.
Gerade die Kombination mehrerer kleiner Maßnahmen kann den Energieverbrauch deutlich senken, ohne dass der Wohnkomfort darunter leidet.
