Demenz gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Weltweit leben Millionen Menschen mit einer Form von Demenz, und jedes Jahr kommen zahlreiche neue Fälle hinzu. Dabei handelt es sich nicht um eine normale Folge des Alterns, sondern um eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache, Orientierung und das tägliche Leben zunehmend beeinträchtigt.
Besonders tückisch ist, dass die ersten Anzeichen oft kaum auffallen. Viele Betroffene und ihre Angehörigen schreiben sie dem Stress, der Müdigkeit oder dem natürlichen Älterwerden zu. Doch gerade in der frühen Phase kann eine rechtzeitige Diagnose entscheidend sein. Moderne Therapien können den Verlauf zwar meist nicht aufhalten, aber häufig verlangsamen und die Lebensqualität über einen längeren Zeitraum erhalten. Außerdem ermöglicht eine frühe Diagnose eine bessere Planung der medizinischen Versorgung sowie Unterstützung für die gesamte Familie.
Im Folgenden finden Sie 15 frühe Warnsignale einer Demenz, die ernst genommen werden sollten.
1. Kurzzeitgedächtnis lässt nach
Eines der häufigsten frühen Anzeichen einer Demenz betrifft das Kurzzeitgedächtnis. Betroffene vergessen häufig kürzlich geführte Gespräche, Termine oder Ereignisse, während Erinnerungen aus der Kindheit oder Jugend oft erstaunlich klar bleiben.
