Brandteigtaschen mit Vanillecreme wie vom Profi

Brandteigtaschen mit Vanillecreme gehören zu den klassischen Desserts, die auf den ersten Blick elegant und raffiniert wirken, aber mit der richtigen Methode auch zu Hause sehr gut gelingen. Der luftige Brandteig, die knusprige Oberfläche und die zarte Vanillecreme ergeben zusammen ein Gebäck, das sowohl zu besonderen Anlässen als auch zum gemütlichen Kaffee am Nachmittag passt.

 

 

Dieses Rezept zeigt Schritt für Schritt, wie Sie einen sicheren Brandteig herstellen, worauf Sie beim Backen achten sollten und wie die Vanillecreme besonders glatt, aromatisch und cremig wird. Wichtig ist vor allem Geduld: Der Teig muss gut getrocknet werden, die Eier müssen nach und nach eingearbeitet werden und der Ofen darf während des Backens nicht zu früh geöffnet werden. Wenn Sie diese Punkte beachten, erhalten Sie schöne, gleichmäßig aufgegangene Brandteigtaschen mit einer feinen Füllung.

Zutaten

Für den Brandteig

125 ml Wasser
125 ml Vollmilch
100 g Butter
1 Prise Salz
150 g Mehl, gesiebt
4 Eier

Für die Vanillecreme

500 ml Milch
4 Eigelb
100 g Zucker
40 g Speisestärke
30 g Butter
1 Teelöffel Vanilleextrakt oder 1 Vanilleschote

Zum Bestreuen

Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Grundlage für den Brandteig vorbereiten

Geben Sie Wasser, Vollmilch, Butter und Salz in einen mittelgroßen Topf. Erhitzen Sie die Mischung langsam, damit die Butter vollständig schmelzen kann, bevor die Flüssigkeit kräftig kocht. Sobald die Mischung aufkocht, nehmen Sie den Topf vom Herd.

Nun wird das gesiebte Mehl auf einmal hinzugefügt. Dieser Schritt ist sehr wichtig. Das Mehl sollte nicht nach und nach eingerührt werden, sondern vollständig auf einmal in die heiße Flüssigkeit gegeben werden. Rühren Sie sofort kräftig mit einem Holzlöffel oder einem stabilen Teigspatel.

Nach kurzer Zeit entsteht ein glatter, fester Teig. Er sollte keine Mehlklümpchen mehr enthalten und sich gut verbinden. Diese Masse ist die Basis für den Brandteig.

  1. Den Teig richtig abbrennen

Stellen Sie den Topf wieder auf schwache bis mittlere Hitze. Rühren Sie den Teig etwa 1 bis 2 Minuten weiter. Dieser Schritt wird auch Abbrennen genannt. Dabei verdampft überschüssige Feuchtigkeit, und der Teig erhält später beim Backen die richtige Struktur.

Der Teig ist fertig, wenn er sich als kompakte Kugel vom Topfrand löst. Am Boden des Topfes sollte sich eine dünne, helle Schicht bilden. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass der Teig ausreichend getrocknet wurde.

Dieser Schritt entscheidet oft darüber, ob die Brandteigtaschen später schön aufgehen oder flach bleiben. Ist der Teig zu feucht, kann er beim Backen schwer werden. Wird er gut abgetrocknet, entstehen im Ofen luftige Hohlräume.

  1. Den Teig abkühlen lassen

Füllen Sie den heißen Teig in eine Rührschüssel und lassen Sie ihn einige Minuten abkühlen. Er sollte nicht mehr kochend heiß sein, wenn die Eier hinzugefügt werden. Sind die Eier zu früh im heißen Teig, können sie stocken, und der Teig verliert seine feine Konsistenz.

Der Teig darf aber auch nicht vollständig kalt werden. Lauwarm ist ideal. So lassen sich die Eier gut einarbeiten, und der Brandteig wird glatt und geschmeidig.

  1. Eier nach und nach einarbeiten

     

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